Generell versteht man unter Fernwärme die zentrale Versorgung von Wohngebäuden und Gewerbebauten mit Warmwasser / Dampf über Liegenschaftsgrenzen hinweg. Abwärme, die als Abfallprodukt oder in Heizkraftwerken, Blockheizkraftwerken oder Geothermiekraftwerken bei der Erzeugung von Strom anfällt, wird genutzt, um Wasser zu erhitzen. Das Heißwasser wird über ein wärmeisoliertes Rohrsystem über- oder unterirdisch vom Fernwärmeproduzenten über Verteilerstationen zu den Verbrauchern geleitet. Mittels einer Übergabestation erfolgt die Einspeisung in das Gebäude, wo die Wärme für Heizung und Warmwasser zu Verfügung steht.

FernwärmeCheck, warum:

  • In der Vergangenheit wurden diese Anschluss-Leistungen großzügig geschätzt, dies führt dazu, dass Leistungen bereitgestellt werden, die nicht (mehr) benötigt werden.
  • In der Vergangenheit wurden Wärmesysteme großzügig geschätzt (Angstzuschläge).
  • Bei Nutzungsänderungen der Wohnung oder des Hauses (Kinder sind ausgezogen).
  • Bei zwischenzeitlichen Sanierungen, nachträglicher Dämmung der Gebäudehülle oder ausgetauschten Fenstern und Hauseingangstüren sinkt der Wärmebedarf entsprechend.
  • Aufgrund des Klimawandels steigen die Außentemperaturen an und die Anschlussleistung reduziert sich entsprechend.
  • Durch die kontinuierliche Überarbeitung der DIN 12831 (Heizlastberechnung) sind die aktuell berechneten Heizlasten signifikant geringer.

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Anhand von Wärmebedarfsanalysen ermitteln wir ein Heizkonzept, das zu Ihren Bedürfnissen und den Gegebenheiten Ihres Gebäudes passt.
Wir zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten und Optionen auf und helfen Ihnen dabei, Ihre Energie in Zukunft kostengünstiger, unabhängiger und effizienter zu nutzen.

Generell versteht man unter Fernwärme die zentrale Versorgung von Wohngebäuden und Gewerbebauten mit Warmwasser / Dampf über Liegenschaftsgrenzen hinweg. Abwärme, die als Abfallprodukt oder in Heizkraftwerken, Blockheizkraftwerken oder Geothermiekraftwerken bei der Erzeugung von Strom anfällt, wird genutzt, um Wasser zu erhitzen. Das Heißwasser wird über ein wärmeisoliertes Rohrsystem über- oder unterirdisch vom Fernwärmeproduzenten über Verteilerstationen zu den Verbrauchern geleitet. Mittels einer Übergabestation erfolgt die Einspeisung in das Gebäude, wo die Wärme für Heizung und Warmwasser zu Verfügung steht.

Der Preis für Fernwärme setzt sich aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis zusammen. Zusätzlich kommen einmalig die Anschaffungskosten für die Übergabestation hinzu, die bei etwa 5.000 - 14.000 EURO liegen.

Meist wird Fernwärme unter ökologischen Gesichtspunkten gerechtfertigt, da vermehrt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen und durch die Nutzung von Brennstoff und Abgasen der CO2-Ausstoß verringert und die Effizienz erhöht wird. Außerdem entfallen Heizkessel, Tank und Abgasanlage (Schornstein). Doch dies ist nur die eine Seite.

Es gibt auch einige nicht zu unterschätzende Nachteile:

  • Fernwärme ist nicht überall verfügbar, manche Gebäude werden vom Versorger nicht berücksichtigt
  • Es gibt weniger Versorger als für fossile und erneuerbare Energieträger, was zum Teil einen Monopolstatus und hohe Energiepreise zur Folge hat
  • Kunden sind oft an langjährige Verträge gebunden
  • Oft besteht ein Anschlusszwang
  • Fernwärme wird zum Großteil noch mittels fossiler Energieträger erzeugt
  • Wirtschaftlichkeit hängt deutlich von der Kostenforderung des Versorgers ab
  • Beim Transport entstehen Wärmeverluste von bis zu 30 %
  • Fernwärmenetze müssen ganzjährig in Betrieb sein, wenn die Warmwasserversorgung über Fernwärme erfolgt

Brennwertgeräte

Brennwertgeräte nutzen das heiße Abgas, dem sie weitere Energie entziehen und damit Brennstoff sparen. Sie sind sehr effektiv und platzsparend. Ihr Wirkungsgrad liegt bei 98 % (also nur 2 % Wärmeverlust). Geräte mit Brennwerttechnologie werden außerdem gefördert, wodurch sich die Investition noch schneller amortisiert.

Weiterführende Informationen / Externe Links

Fernwärme &
Fernwärmeanschlussleistung